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Am 4. Dezember 1993 kaufte Hans Rauterberg die Mühle mit ca. 10.000 m² Ackerland rundherum. Durch umfangreiche Sanierungsarbeiten seit 1994 sollte zunächst einmal die Bausubstanz der Mühle erhalten und später ihre Funktionsfähigkeit wiederhergestellt werden.


Seit 1997 befindet sich die Windmühle im Besitz der Familie Saborowski, die die Sanierungsarbeiten in Zusammenarbeit mit dem 1993 gegründeten Mühlen- und Heimatverein Düdenbüttel-Grefenmoor fertig stellen konnte. Zum Ensemble gehören auch eine Mühlenscheune und ein Backhaus. Am Deutschen Mühlentag 2001 wurde die Windmühle auf den Namen „Amanda“ getauft.


Ein besonderer Tag war der 19. Juli 2012 für die Mühle „Amanda“. An diesem Tag wurde „Amanda“ als drittes Standesamt der Samtgemeinde Himmelpforten offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die erste standesamtliche Trauung fand am 11. August 2012 im Trauzimmer in der zweiten Ebene statt.


Christa Rauterberg                            Heinz Mügge Harald Widera

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Nachdem die erste Windmühle 1853 in Betrieb genommen werden konnte, wurde sie 1874, noch bevor Fritz Tiemann das Anwesen kaufte, durch Blitzschlag ein- geäschert. Da dieser einen sehr aufwendigen Lebensstil führte, konnte er sich nicht auf der wieder erbauten Mühle halten. 1893 kaufte der aus Bützfleth stammende Bauernsohn und Vorsteher der Poststelle Bützfleth, der 1861 geborene Robert Schultz, das gesamte Anwesen. Nach einem erneuten Brand durch Blitzschlag am 30. April 1896 wurde die heute noch vorhandene einstöckige Holländer-Galeriewindmühle gebaut.

Historische Mühlenansicht (Quelle unbekannt -- Foto um 1900)

Unter Robert Schultz und seiner Frau Metta ging es mit dem

Mühlenbetrieb bergauf. In den zwanziger Jahren wurde ein

Mühlenflügel erneut von einem Blitz – der aber nicht zündete

– getroffen. Zu der Zeit fuhr der Müller aus Grefenmoor jede

Woche durch die umliegenden Dörfer, holte bei den Bauern

das Getreide ab und brachte das Mehl und Schrot zurück.

Diese wöchentlichen Fahrten durch das Dorf stellte er 1944

ein, sie lohnten sich nicht mehr, weil fast alle Bauern elektrische

Schrotmühlen hatten und nur noch zum Beizen und Reinigen

ihre Getreide auf die Mühle brachten. 1945 bekam die Mühle

einen Elektromotor. Anfang der fünfziger Jahre stellten Peter

Schultz (Sohn von Robert Schultz) und seine Frau Amanda den

gewerblichen Mahlbetrieb ganz ein. Sie mahlten nur noch für

den eigenen Bedarf, denn zu dem Anwesen gehörten immer noch, außer der Mühle, die Landwirtschaft, ein Gasthof (Mühlenschenke) und die Verwaltung der Poststelle Grefenmoor. Anfang April 1959 wurden zwei Flügel, die schon längere Zeit fehlten, durch neue ersetzt. Dass die Mühle heute noch so gut erhalten ist, verdanken wir vor allem seinem unermüdlichen Einsatz und handwerklichen Geschick. Sein Sohn – der Hoferbe Robert Schultz (verstorben am 6. Februar 2012) – hat sich ebenfalls sehr um die Erhaltung der Mühle, die unter Denkmalschutz steht, bemüht.

Die Geschichte der Windmühle in Düdenbüttel-Grefenmoor

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Robert Schulz sen.

In den Jahren 1972, 1979, 1984, 1988 und 1991 wurde die Mühle in Grefenmoor von der Gemeinde Düdenbüttel mit einem Aufwand von rd. 260.000 DM – unter Beteiligung des Landkreises Stade, des Landes Niedersachsen und des zweiten Sohnes von Peter Schultz, dem Hamburger Kaufmann Willy P. Schultz repariert und 1981 mit einem Mühlenfest der Düdenbütteler Speeldeel der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und in ihr Bewusstsein gerückt.

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Peter Schulz

Robert Schulz jun.

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